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Tripada® Yogalehrerausbildung: Konzept, Vorteile und Ausbildungswege

Tripada® Yogalehrerausbildung: Konzept, Vorteile und Ausbildungswege

Die neue Tripada® Ausbildungslandschaft: modular lernen und individuell qualifizieren

Vom ersten Kennenlernen über Tripada Yoga® Social, den Gesundheitsbegleiter und Yogatrainer bis zur umfassenden Yogalehrerausbildung: Die Tripada® Ausbildungslandschaft eröffnet flexible Wege zur beruflichen Qualifikation.

Nicht jeder Mensch, der sich für Tripada Yoga® interessiert, möchte sofort eine mehrjährige Yogalehrerausbildung beginnen. Manche suchen eine Zusatzqualifikation für ihren Beruf, andere möchten Yogaübungen professionell anleiten oder sich für bestimmte Kurskonzepte qualifizieren.

Gleichzeitig bringen viele Interessierte bereits berufliche Qualifikationen, eine Yoga-Grundausbildung oder einschlägige Fortbildungen mit.

Deshalb entwickeln wir unsere Aus- und Fortbildungsangebote zu einem modularen Qualifikationssystem weiter.

Das Grundprinzip: Einzelne Ausbildungsbausteine absolvieren, eigenständig nutzbare Qualifikationen erwerben, vorhandene Kompetenzen anrechnen lassen und fehlende Inhalte gezielt ergänzen.

So kann jeder seinen Ausbildungsweg entsprechend den persönlichen Voraussetzungen und beruflichen Zielen gestalten.

1. Tripada® kennenlernen – der Einstieg für alle

Unser Einführungsworkshop richtet sich an alle, die Tripada Yoga® und unsere Ausbildungslandschaft zunächst kennenlernen möchten.

Im Mittelpunkt stehen die Grundprinzipien unserer Methode: gesundheitsorientiert, rückensicher, teilnehmerorientiert und weltanschaulich neutral.

Theoretische Impulse wechseln sich mit praktischen Erfahrungen aus Bewegung, Entspannung und Meditation ab. Die Teilnehmenden erhalten außerdem einen Überblick über die verschiedenen Ausbildungswege und beruflichen Anwendungsmöglichkeiten.

Ergebnis: Ein fundierter Einblick in Tripada® und eine Orientierung für die persönliche Ausbildungsentscheidung.

Der Workshop dient dem Kennenlernen und ist noch keine berufliche Lehrqualifikation.

2. Tripada Yoga® Social 1 – eine eigenständige Zusatzqualifikation

Tripada Yoga® Social richtet sich insbesondere an Menschen aus sozialen, pädagogischen, beratenden, therapeutischen und gesundheitsbezogenen Berufsfeldern.

Die Fortbildung vermittelt, wie Elemente aus Tripada Yoga® zur Unterstützung von Entspannung, Selbstregulation, Stressbewältigung und psychosomatischer Gesundheitsförderung im eigenen beruflichen Kontext eingesetzt werden können.

Social 1 ist keine vollständige Yogalehrerausbildung, sondern eine eigenständige berufliche Zusatzqualifikation.

Abschluss: Tripada Yoga® Social mit Zertifikat und einer auf den vorgesehenen beruflichen Anwendungsbereich bezogenen Nutzungsberechtigung.

Mehr über Tripada Yoga® Social erfahren

3. Tripada® Social 2 – drei Seminare, zwei Abschlüsse

Der weiterführende Ausbildungsweg Tripada® Social 2 umfasst drei aufeinander abgestimmte Seminare.

Die Ausbildung führt zu zwei Abschlüssen: Tripada® Gesundheitsbegleiter und Tripada® Yogatrainer.

Beide Abschlüsse beruhen auf derselben Ausbildung. Es gibt keine unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkte oder getrennten Ausbildungswege.

Eine Ausbildung – zwei Abschlüsse:

  • Tripada® Gesundheitsbegleiter
  • Tripada® Yogatrainer

Grundlage ist unser Verständnis von Tripada Yoga® als besonders geeignetem Instrument zur Stressbewältigung, zur Entwicklung von Resilienz und zur psychosomatischen Gesundheitsförderung.

Die Ausbildung verbindet gesundheitswissenschaftliche Grundlagen, eigene Übungspraxis und die methodische Vermittlung von Bewegung, Atmung, Entspannung und Meditation.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der intensiven praktischen Schulung der Anleitungskompetenz.

Die Teilnehmenden üben wiederholt, Übungen verständlich, sicher, rückensicher und teilnehmerorientiert anzuleiten. Sie erhalten Rückmeldungen und entwickeln schrittweise Sicherheit in der Vermittlung.

Damit entsteht bereits nach drei Seminaren eine eigenständig nutzbare Qualifikation, ohne dass zunächst die gesamte Yogalehrerausbildung absolviert werden muss.

Die beiden Abschlüsse sind nicht mit einer automatischen ZPP-Anerkennung für Präventionskurse gleichzusetzen.

Mehr über die Gesundheitsbegleiter-Ausbildung

4. Die Tripada® Kursleiterschulungen

Ein zentraler Bestandteil der modularen Ausbildungslandschaft sind unsere derzeit sieben Kursleiterschulungen.

Jede Schulung vermittelt die spezifischen fachlichen, didaktischen und methodischen Grundlagen eines standardisierten Tripada® Kurskonzepts.

Die Kursleiterschulungen können – abhängig von den jeweiligen Teilnahmevoraussetzungen – einzeln oder als Bausteine einer weiterführenden Ausbildung absolviert werden.

Tripada Yoga® Basic

Gesundheitsorientierter Einstieg in die Tripada® Übungspraxis mit grundlegenden Körperübungen, Atmung und Entspannung.

Tripada Yoga® Basic Plus

Weiterführendes Kurskonzept mit einer erweiterten Übungspraxis und angepasster Belastungssteuerung.

Tripada Yoga® Mediate

Vertiefendes Kurskonzept für Teilnehmende mit entsprechenden Vorerfahrungen.

Tripada Yoga® für Kinder

Altersgerechte Vermittlung von Bewegung, Körperwahrnehmung, Entspannung und Achtsamkeit.

Tripada Yoga® für Schwangere

Zielgruppenorientierte Anpassung der Übungspraxis an die besonderen Anforderungen während der Schwangerschaft.

Tripada Yoga® auf dem Stuhl

Angepasste Yogaübungen für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit und für weitere geeignete Zielgruppen.

Tripada Yoga® Tiefenentspannung

Schwerpunkt auf Entspannung, Selbstregulation und psychosomatischer Gesundheitsförderung.

Weitere Kurskonzepte in Vorbereitung

Zusätzlich entwickeln wir weitere Tripada® Kurskonzepte, die künftig das modulare Ausbildungsangebot erweitern sollen.

IN VORBEREITUNG

Tripada® Vinyasa

Ein dynamischeres Kurskonzept mit fließenden Übungsfolgen, das die gesundheitsorientierten Prinzipien von Tripada® aufgreift.

IN VORBEREITUNG

Tripada® Power

Ein bewegungs- und kraftorientiertes Kurskonzept auf Grundlage der Tripada® Methodik.

Jede Kursleiterschulung bildet einen eigenständigen Qualifikationsbaustein.

Für die Durchführung eines Tripada® Kurskonzepts gelten die jeweiligen fachlichen Voraussetzungen sowie gegebenenfalls Nutzungs- und Lizenzbedingungen.

Für die Anerkennung durch die Zentrale Prüfstelle Prävention müssen zusätzlich die jeweils geltenden fachlichen und formalen Anforderungen erfüllt werden.

5. Ergänzende Fachseminare – Wissen gezielt vertiefen

Neben den Kursleiterschulungen bereiten wir weitere Fachseminare vor, die einzeln belegt und zugleich als Bausteine einer umfassenderen Ausbildung genutzt werden können.

IN VORBEREITUNG

Yogaphilosophie

Zentrale Gedanken des Yoga Sutra, die Beruhigung geistiger Prozesse, die Reduktion von Spannungen sowie die Prinzipien von Stabilität und Leichtigkeit in der Übungspraxis.

Die philosophischen Grundlagen werden auf eine zeitgemäße, säkulare und gesundheitsorientierte Unterrichtspraxis bezogen.

IN VORBEREITUNG

Medizinische Grundlagen

Anatomie, Physiologie, funktionelle Bewegungszusammenhänge, Belastbarkeit, Prävention und der verantwortungsvolle Umgang mit gesundheitlichen Voraussetzungen.

IN VORBEREITUNG

Psychosomatische Gesundheitsförderung

Stressphysiologie, Entspannungsreaktion, Salutogenese, Resilienz, Selbstregulation und Wechselwirkungen zwischen körperlichen und psychischen Prozessen.

6. Anrechnung von Vorleistungen und Grundausbildungen

Viele Interessierte bringen bereits umfangreiche Kenntnisse und berufliche Erfahrungen mit.

Bei Tripada® können einschlägige Vorleistungen, Grundausbildungen und Fortbildungen auf den weiteren Ausbildungsweg angerechnet werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Yoga-Grundausbildungen und Yogalehrerausbildungen anderer Anbieter.
  • Pädagogische, soziale, psychologische und therapeutische Qualifikationen.
  • Medizinische und gesundheitswissenschaftliche Grundausbildungen.
  • Einschlägige Fortbildungen und bereits absolvierte Tripada® Ausbildungsbausteine.

Wir prüfen individuell, welche Kompetenzen bereits nachgewiesen sind und welche Inhalte noch ergänzt werden müssen.

So können bereits ausgebildete Yogalehrende beispielsweise gezielt die Tripada® Methodik und bestimmte Kurskonzepte erlernen, ohne eine vollständige Grundausbildung wiederholen zu müssen.

Unser Prinzip: Vorhandene Kompetenzen anerkennen, fehlende Qualifikationen ergänzen und einen individuellen Ausbildungsweg ermöglichen.

Umfang und Voraussetzungen einer Anrechnung werden individuell geprüft. Für eine ZPP-Anerkennung sind zusätzlich die dort geltenden Nachweisanforderungen maßgeblich.

7. Das modulare System – Qualifikationen sammeln bis zur ZPP-Anerkennung

Das zentrale Merkmal der neuen Tripada® Ausbildungslandschaft ist ihre Durchlässigkeit.

Es gibt keinen für alle verpflichtenden Ausbildungsweg mit einer fest vorgeschriebenen Kombination von Seminaren.

Stattdessen können Interessierte einzelne Qualifikationen erwerben, diese schrittweise sammeln und durch weitere Ausbildungsbausteine ergänzen.

Entscheidend ist, welche Kompetenzen bereits vorhanden sind und welche fachlichen Voraussetzungen für das angestrebte Qualifikationsziel noch fehlen.

Wer beispielsweise bereits eine geeignete Yoga-Grundausbildung absolviert hat, benötigt möglicherweise andere Ergänzungen als jemand, der seine Ausbildung bei Tripada® beginnt.

Das langfristige Ziel kann die Erfüllung sämtlicher Voraussetzungen für die Anerkennung als Kursleitung durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) sein.

Die erforderlichen Bausteine werden anhand der vorhandenen Qualifikationen und der jeweils geltenden Anforderungen individuell zusammengestellt.

Einzeln beginnen

Mit einem Workshop, einer Fortbildung oder einer Kursleiterschulung starten.

Abschlüsse erwerben

Eigenständige Qualifikationen erreichen und beruflich nutzen.

Vorleistungen anrechnen

Bereits vorhandene Kompetenzen berücksichtigen und Wiederholungen vermeiden.

Gezielt ergänzen

Fehlende fachliche und methodische Bausteine bis zum angestrebten Ausbildungsziel absolvieren.

Die Anerkennung durch die ZPP erfolgt nicht automatisch durch das Sammeln einer bestimmten Seminarzahl. Maßgeblich sind die jeweils geltenden fachlichen und formalen Anforderungen sowie die individuellen Nachweise.

8. Die umfassende Tripada® Yogalehrerausbildung

Wer eine umfassende Qualifikation als Tripada® Yogalehrerin oder Yogalehrer erwerben möchte, kann die Ausbildungsbausteine zu einem vollständigen Ausbildungsweg verbinden.

Die aktuell ausgeschriebene berufsbegleitende Ausbildung umfasst zwölf Seminare über etwa zwei Jahre.

Daneben entwickeln wir die Möglichkeit weiter, den Ausbildungsweg stärker an vorhandenen Qualifikationen und individuell erforderlichen Ergänzungen auszurichten.

Ein möglicher modularer Ausbildungsweg

  • 3 Seminare: Tripada® Social 2 mit den Abschlüssen Gesundheitsbegleiter und Yogatrainer.
  • 7 Seminare: Die sieben aktuellen Tripada® Kursleiterschulungen.
  • 2–3 ergänzende Seminare: Yogaphilosophie, medizinische Grundlagen und psychosomatische Gesundheitsförderung.

Daraus ergibt sich beispielhaft ein Umfang von etwa 12–13 Seminaren, ergänzt durch die jeweils erforderlichen Praxis-, Übungs-, Eigenlern- und Leistungsnachweise.

Diese Kombination ist nur ein Beispiel und kein verbindlicher Ausbildungsplan für alle.

Je nach vorhandener Grundausbildung und bereits erworbenen Kompetenzen kann ein anderer Ausbildungsweg sinnvoll und erforderlich sein.

Wir unterstützen Interessierte dabei, ihre Qualifikationen einzuordnen und einen passenden Weg zum angestrebten Abschluss zu planen.

9. Jeder Ausbildungsbaustein hat einen eigenen Nutzen

Das modulare System soll ermöglichen, dass bereits einzelne Ausbildungsstufen zu konkreten, beruflich nutzbaren Qualifikationen führen.

Social 1 ermöglicht eine definierte berufliche Anwendung der vermittelten Tripada® Methoden.

Social 2 führt nach drei Seminaren zu den beiden Abschlüssen Gesundheitsbegleiter und Yogatrainer.

Kursleiterschulungen vermitteln spezifische Kompetenzen für einzelne Tripada® Kurskonzepte.

Ergänzende Fachseminare vertiefen bestimmte Wissensgebiete und können weitere Ausbildungsziele unterstützen.

Wer anschließend die umfassende Yogalehrerausbildung anstrebt, kann geeignete bereits absolvierte Bausteine einbringen.

Die drei Grundideen:

  • Modularität: Schrittweise lernen und Qualifikationen sammeln.
  • Eigenständige Abschlüsse: Bereits einzelne Ausbildungsstufen beruflich nutzen.
  • Anrechnung: Vorleistungen und Grundausbildungen berücksichtigen und fehlende Kompetenzen gezielt ergänzen.

Fazit: Individuelle Wege statt starrer Ausbildungsgänge

Die Tripada® Ausbildungslandschaft verbindet eigenständige Qualifikationen mit einem flexiblen, aufeinander aufbauenden System.

Interessierte können mit einem Einführungsworkshop beginnen, Tripada Yoga® Social absolvieren, Gesundheitsbegleiter und Yogatrainer werden, einzelne Kursleiterschulungen besuchen oder eine umfassende Yogalehrerausbildung anstreben.

Dabei werden vorhandene Kompetenzen berücksichtigt und weitere Ausbildungsbausteine entsprechend den persönlichen Zielen ergänzt.

Man muss nicht alles auf einmal absolvieren. Man kann schrittweise lernen, Qualifikationen sammeln und sich bis zum gewünschten Ausbildungsziel weiterentwickeln.

Welcher Ausbildungsweg passt zu Ihnen?

Informieren Sie sich über die Tripada® Yogalehrerausbildung, unsere Fortbildungen und die Möglichkeiten zur Anrechnung vorhandener Qualifikationen.

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