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Yogalehrerausbildung: Was passiert bei zu wenigen Teilnehmern?

Yogalehrerausbildung: Was passiert bei zu wenigen Teilnehmern?

Was passiert bei zu wenig Teilnehmern? Wenn sich der Start der Yogalehrerausbildung verschiebt?

Eine qualifizierte Yogalehrerausbildung lebt nicht nur von guten Dozent:innen und einem fundierten Curriculum. Auch die Ausbildungsgruppe spielt eine wichtige Rolle.

Bei der Tripada® Yogalehrerausbildung arbeiten wir bewusst mit kleinen Ausbildungsgruppen von maximal 12 Teilnehmer:innen. Gleichzeitig benötigen wir eine ausreichende Gruppengröße, damit eine Ausbildung fachlich, gruppendynamisch und wirtschaftlich sinnvoll durchgeführt werden kann.

Deshalb kann es vorkommen, dass ein geplanter Ausbildungsstart verschoben werden muss – zum Beispiel dann, wenn die erforderliche Mindestteilnehmerzahl zum vorgesehenen Starttermin noch nicht erreicht ist.

Wie weit kann Tripada® den Ausbildungsstart verschieben?

Wir möchten Interessent:innen einerseits frühzeitig die Möglichkeit zur Anmeldung geben, andererseits aber auch vermeiden, dass ein Ausbildungsbeginn auf unbestimmte Zeit verschoben werden kann.

Deshalb haben wir dafür eine klare Regel:

Tripada® kann den Beginn einer Ausbildungsgruppe höchstens zweimal verschieben. Eine Verschiebung erfolgt jeweils nur auf den unmittelbar nächsten bereits festgelegten Seminartermin.

Unsere Seminartermine liegen in der Regel etwa fünf bis sechs Wochen auseinander. Eine Verschiebung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass sich der Ausbildungsstart um ein halbes oder ganzes Jahr verzögert.

Warum kann eine Mindestteilnehmerzahl notwendig sein?

Eine Yogalehrerausbildung ist keine gewöhnliche Seminarreihe. Viele Ausbildungsinhalte entstehen im gemeinsamen Lernen: Die Teilnehmer:innen üben miteinander, beobachten sich gegenseitig, unterrichten in Kleingruppen, geben Rückmeldungen und sammeln praktische Unterrichtserfahrung.

Eine ausreichend große Ausbildungsgruppe ist deshalb auch aus pädagogischen und gruppendynamischen Gründen sinnvoll.

Gleichzeitig begrenzen wir unsere Ausbildungsgruppen bewusst auf maximal 12 Teilnehmer:innen. So bleibt genügend Raum für individuelle Begleitung, Lehrproben, Korrekturen und den persönlichen Austausch mit den Dozent:innen.

Was bedeutet eine Verschiebung für meine Anmeldung?

Wenn Tripada® einen vorgesehenen Ausbildungsstart verschiebt, bleibt Deine Anmeldung für den unmittelbar folgenden festgelegten Seminartermin bestehen.

Sollte auch zu diesem Zeitpunkt die erforderliche Teilnehmerzahl noch nicht erreicht sein, kann der Beginn ein zweites und letztes Mal auf den darauffolgenden festgelegten Seminartermin verschoben werden.

Warum haben wir diese Regel eingeführt?

Uns ist wichtig, dass beide Seiten Planungssicherheit haben.

Tripada® benötigt eine ausreichend große Gruppe, um die Ausbildung in der vorgesehenen Qualität durchführen zu können. Gleichzeitig sollen angemeldete Teilnehmer:innen wissen, wie lange sie maximal auf den Beginn ihrer Ausbildung warten müssen.

Deshalb gibt es bei uns keine unbegrenzte Verschiebung von einem Termin zum nächsten.

Kurz gesagt: Wird die notwendige Gruppengröße noch nicht erreicht, kann Tripada® den Ausbildungsstart bis zu zweimal verschieben – jeweils nur auf den nächsten bereits festgelegten Seminartermin. Damit verbinden wir eine verlässliche Ausbildungsplanung mit einer klaren zeitlichen Grenze für unsere Teilnehmer:innen.

Wann steht endgültig fest, dass die Ausbildung startet?

Was passiert bei zu wenigen Teilnehmern?
Sobald die notwendige Teilnehmerzahl erreicht ist, bestätigen wir den Ausbildungsstart verbindlich. Die angemeldeten Teilnehmer:innen wissen dann frühzeitig, dass ihre Ausbildungsgruppe zustande kommt und können entsprechend planen.

Wenn Du Dich für die Tripada® Yogalehrerausbildung interessierst, kannst Du Dich jederzeit über den aktuellen Stand der nächsten Ausbildungsgruppe informieren.

Yogalehrerausbildung Kosten: Preise im Vergleich

Yogalehrerausbildung Kosten: Preise im Vergleich

Was kostet eine Yogalehrerausbildung?

Yogalehrerausbildung Kosten? Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht. Je nach Umfang, Ausbildungsinstitut, Gruppengröße und Ausbildungsziel unterscheiden sich die Preise erheblich.

Vor allem aber sollte man nicht nur die Zahl der Ausbildungsstunden miteinander vergleichen. Entscheidend ist, was in der Ausbildung enthalten ist, unter welchen Bedingungen gelernt wird und welche beruflichen Möglichkeiten die Ausbildung anschließend eröffnet.

Wie viel kostet eine Yogalehrerausbildung?

Für eine fundierte Yogalehrerausbildung muss man in Deutschland mit mehreren Tausend Euro rechnen. Schon bei Ausbildungen mit 300 Stunden gibt es erhebliche Preisunterschiede. Umfangreichere Ausbildungen mit 500 Stunden liegen häufig noch deutlich darüber.

Ein sinnvoller Preisvergleich sollte deshalb mindestens folgende Fragen berücksichtigen:

  • Wie viele Ausbildungsstunden umfasst die Ausbildung?
  • Wie viele davon finden im direkten Präsenzunterricht statt?
  • Wie groß ist die Ausbildungsgruppe?
  • Wie umfangreich sind Unterrichtspraxis und Lehrproben?
  • Sind Praktika vorgesehen?
  • Welche Ausbildungsunterlagen sind enthalten?
  • Ist die Ausbildung auf die Anforderungen der ZPP ausgerichtet?
  • Stehen bereits zertifizierte Präventionskonzepte zur Verfügung?
  • Wie intensiv werden die Teilnehmer:innen während und nach der Ausbildung begleitet?

Bei einer Yogalehrerausbildung kaufst Du nicht einfach eine bestimmte Anzahl von Stunden. Entscheidend ist, was in diesen Stunden geschieht und welche Qualifikation Du am Ende erreicht hast.

Was kostet die Tripada® Yogalehrerausbildung?

Die Tripada® Yogalehrerausbildung ist modular aufgebaut. Dadurch kannst Du den Umfang Deiner Ausbildung entsprechend Deinen persönlichen und beruflichen Zielen wählen und später erweitern.

300 h Grundausbildung – 3.400 €
10 Seminarwochenenden mit 200 Stunden Präsenzunterricht plus Selbststudium und weiteren Ausbildungsleistungen. Die Grundausbildung kann später auf 500 oder 700 Stunden erweitert werden.

500 h Fachausbildung – 4.900 €
15 Seminarwochenenden mit 300 Stunden Präsenzunterricht plus Praktikum und weiteren Ausbildungsleistungen. Die Ausbildung ist auf die fachlichen Anforderungen für eine Tätigkeit im Präventionsbereich ausgerichtet.

700 h Lizenzausbildung – 6.400 €
Die umfangreichste Tripada® Ausbildung mit erweiterter Praxis- und Kursleiterqualifizierung, Tripada® Kurskonzepten, Kursmaterialien, Lizenzpartnerschaft sowie umfassender Begleitung auf dem Weg zur ZPP-Anerkennung und Kurszertifizierung.

Alle Tripada® Ausbildungsgruppen sind auf maximal 12 Teilnehmer:innen begrenzt.

Was kosten vergleichbare Yogalehrerausbildungen?

Ein Blick auf aktuell angebotene Ausbildungen zeigt, wie unterschiedlich Preise und Leistungen sein können. Die folgende Übersicht ist keine vollständige Marktstudie, sondern eine Auswahl öffentlich angebotener Ausbildungen. Preise und Leistungen entsprechen dem veröffentlichten Stand zum Zeitpunkt unserer Recherche.

Ausbildung Umfang Preis Gruppe ZPP / Prävention
Tripada® 500 h 4.900 € max. 12 Auf die fachlichen Anforderungen ausgerichtet; individuelle Begleitung auf dem Weg zur ZPP-Anerkennung
Yoga Vidya Bielefeld 500 h 3.960 € zzgl. weiterer Kosten für Aufenthalte/Bücher keine vergleichbare Obergrenze öffentlich ausgewiesen ZPP-/Krankenkassenanerkennung vorgesehen
HFA 500 h ca. 6.500 € nicht öffentlich ausgewiesen ZPP-orientiert, inkl. zertifizierter Präventionskonzepte
ANSE Yoga 500 h ca. 6.200–6.900 € je nach Zahlungsmodell nicht öffentlich ausgewiesen je nach individuellem Anerkennungsweg zu prüfen

Hinweis: Ausbildungsmodelle unterscheiden sich erheblich. Die Tabelle dient deshalb der Orientierung und stellt keine Gleichwertigkeit der Angebote fest.

Ist Tripada® damit eine günstige Yogalehrerausbildung?

Die Tripada® Ausbildung gehört nicht zu den billigsten Angeboten am Markt – das soll sie auch nicht.

Mit 4.900 € für die 500-Stunden-Fachausbildung liegt sie jedoch deutlich unter verschiedenen aktuell angebotenen 500-Stunden-Ausbildungen, die etwa 6.000 bis 6.900 € kosten.

Gleichzeitig findet die Ausbildung bei Tripada® bewusst in kleinen Gruppen mit maximal 12 Teilnehmer:innen statt.

Das ist insbesondere bei einer beruflichen Ausbildung wichtig. Unterrichtspraxis, Lehrproben, individuelle Rückmeldungen und die Entwicklung der eigenen Lehrkompetenz benötigen Zeit und persönliche Begleitung.

Warum ist die Gruppengröße beim Preisvergleich wichtig?

Eine Ausbildungsstunde mit einer sehr großen Gruppe ist nicht dasselbe wie eine Ausbildungsstunde in einer kleinen Gruppe.

Bei maximal zwölf Teilnehmer:innen bleibt mehr Raum für:

  • individuelle Fragen und Rückmeldungen,
  • praktische Unterrichtsübungen,
  • Lehrproben und deren gemeinsame Auswertung,
  • Beobachtung und Korrektur der eigenen Yogapraxis,
  • methodische Diskussionen und
  • die persönliche Begleitung durch die Dozent:innen.

Deshalb sollte man beim Vergleich der Kosten einer Yogalehrerausbildung nicht nur fragen: „Wie viele Stunden bekomme ich für mein Geld?“

Mindestens ebenso wichtig ist die Frage: „Unter welchen Bedingungen findet meine Ausbildung statt?“

Was kostet eine Yogalehrerausbildung mit ZPP-Perspektive?

Wer später Präventionskurse nach § 20 SGB V anbieten möchte, sollte besonders genau vergleichen.

Nicht jede Yogalehrerausbildung erfüllt automatisch alle Voraussetzungen für eine Anerkennung durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP). Neben dem Umfang der Ausbildung spielen fachliche Inhalte, Nachweise und die individuellen Voraussetzungen der jeweiligen Person eine Rolle.

Die Tripada® Fachausbildung mit 500 Stunden ist auf die fachlichen Anforderungen für den Präventionsbereich ausgerichtet. Wenn Du eine ZPP-Anerkennung anstrebst, begleiten wir Dich auf diesem Weg und prüfen mit Dir, welche Voraussetzungen und Nachweise in Deinem individuellen Fall erforderlich sind.

Was ist bei der 700-Stunden-Lizenzausbildung zusätzlich enthalten?

Wer diesen Weg nicht weitgehend selbst organisieren möchte, kann sich für die 700-Stunden-Lizenzausbildung für 6.400 € entscheiden.

Hier geht es nicht einfach um „200 Stunden mehr“. Die Lizenzausbildung verbindet die fachliche Ausbildung mit einem umfangreichen System für die spätere berufliche Tätigkeit.

Dazu gehören insbesondere:

  • erweiterte Praxis- und Kursleiterqualifizierung,
  • aktuell sieben Tripada® Kurskonzepte,
  • die dazugehörigen Kurs- und Unterrichtsmaterialien,
  • die Tripada® Lizenzpartnerschaft,
  • Begleitung bei der persönlichen ZPP-Anerkennung,
  • Unterstützung bei den Kurszertifizierungen und
  • weitere Unterstützung unserer Partner bei der praktischen Umsetzung.

Bei der 700-Stunden-Ausbildung begleiten wir nicht nur die Ausbildung – wir unterstützen unsere Partner auch auf dem Weg in die berufliche Praxis.

300, 500 oder 700 Stunden – welche Investition ist sinnvoll?

Das hängt davon ab, was Du mit Deiner Ausbildung erreichen möchtest.

300 Stunden können die richtige Wahl sein, wenn Du eine fundierte Yogalehrerausbildung suchst und zunächst mit dem Unterrichten beginnen möchtest.

500 Stunden sind interessant, wenn Du Deine fachliche Qualifikation deutlich erweitern und insbesondere eine Tätigkeit im Bereich Prävention anstreben möchtest.

700 Stunden richten sich an Menschen, die den vollständigen Tripada® Ausbildungs- und Lizenzweg gehen und dabei auf vorhandene Kurskonzepte, Materialien und umfassende Unterstützung zurückgreifen möchten.

Da die Ausbildung modular aufgebaut ist, musst Du diese Entscheidung nicht zwingend am ersten Tag treffen. Die Grundausbildung kann später erweitert werden.

Fazit: Nicht nur den Preis vergleichen

Die Frage „Was kostet eine Yogalehrerausbildung?“ ist wichtig. Noch wichtiger ist jedoch die Frage, was Du für diesen Preis bekommst.

Stundenzahl, Präsenzanteil, Gruppengröße, Unterrichtspraxis, ZPP-Perspektive, Kurskonzepte und Unterstützung nach der Ausbildung können mindestens ebenso entscheidend sein wie die reine Ausbildungsgebühr.

Tripada® verbindet deshalb eine fundierte Ausbildung in kleinen Gruppen mit unterschiedlichen Ausbildungswegen für unterschiedliche berufliche Ziele.

Welche Tripada® Ausbildung passt zu Dir?

Vergleiche die 300-, 500- und 700-Stunden-Ausbildung und entscheide, welcher Ausbildungsweg zu Deinen beruflichen Zielen passt.

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Tripada Yogalehrerausbildung- was unterscheidet sie?

Tripada Yogalehrerausbildung- was unterscheidet sie?

Yogalehrerausbildungen unterscheiden sich nicht nur durch ihre Dauer, die Zahl der Unterrichtsstunden oder die behandelten Asanas. Entscheidend ist auch, welches Verständnis von Yoga und Yogaunterricht hinter einer Ausbildung steht.

Die Tripada® Yogalehrerausbildung vermittelt deshalb nicht einfach einen bestimmten Yogastil. Sie basiert auf einer eigenen gesundheitsorientierten Methodik, die klassische Grundlagen des Yoga mit Gesundheitswissenschaften, Pädagogik und moderner Didaktik verbindet.

Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, Yoga gesundheitsorientiert, methodisch begründet und an unterschiedliche Menschen angepasst zu unterrichten.

1. Klassischer Yoga – zeitgemäß vermittelt

Tripada® Yoga bezieht sich auf wesentliche Grundlagen des klassischen Yoga, insbesondere das Yoga Sutra des Patanjali, sowie auf die Tradition des Hatha Yoga.

Tradition bedeutet für uns jedoch nicht, überlieferte Methoden unkritisch zu übernehmen. Wir wollen verstehen, warum eine Methode eingesetzt wird, welche Wirkungen angestrebt werden und für wen sie geeignet ist.

Ein zentraler Bezugspunkt ist dabei ein Lehrsatz, den mein indischer Lehrer Dr. M. L. Gharote für die Yogapraxis besonders hervorgehoben hat:

sthira sukham āsanam

Eine Haltung soll stabil und zugleich angenehm sein.

Daraus ergibt sich ein Grundsatz, der die Tripada® Methode bis heute prägt:

Die Übung muss zum Menschen passen – nicht der Mensch zur Übung.

2. Gesundheit ist eine zentrale Zielsetzung

Tripada® Yoga wurde gezielt im Kontext der Gesundheitsförderung und Prävention entwickelt. Deshalb betrachten wir Übungen nicht nur danach, wie sie traditionell ausgeführt werden oder äußerlich aussehen.

Wir fragen: Welches Ziel verfolgen wir mit einer Übung? Welche Voraussetzungen bringen die Teilnehmer:innen mit? Welche Belastungen entstehen? Welche Variante ist angemessen und wann sollte eine Übung verändert werden?

Diese gesundheitliche Orientierung zieht sich durch die Yogapraxis ebenso wie durch Anatomie, Psychologie, Stressregulation, Entspannung und Unterrichtsmethodik.

3. Vom Einfachen zum Schweren

Guter Yogaunterricht braucht einen nachvollziehbaren Aufbau. Ein wichtiges didaktisches Prinzip des Tripada® Yoga lautet deshalb:

Vom Einfachen zum Schweren.

Übungen und Unterrichtsinhalte werden methodisch aufgebaut. Teilnehmer:innen sollen nicht möglichst schnell eine anspruchsvolle Endposition erreichen, sondern schrittweise die Voraussetzungen für eine Übung entwickeln und dabei eigene Erfahrungen sammeln können.

4. Nicht die Idealhaltung steht im Mittelpunkt

Menschen unterscheiden sich hinsichtlich Alter, Beweglichkeit, Kraft, Körperbau, Erfahrung und gesundheitlicher Voraussetzungen. Deshalb halten wir wenig von der Vorstellung, für jeden Menschen ließe sich mit akribischer Genauigkeit dieselbe äußerlich „richtige“ Form einer Yogahaltung definieren.

Eine Veränderung einer Haltung verändert zunächst bestimmte Aspekte einer Übung. Was sich dadurch verändert, kann wahrgenommen, erspürt und erkundet werden.

Eine Abweichung von einer vermeintlichen Idealform ist deshalb nicht automatisch falsch.

Problematisch wird eine Übung dort, wo sie dysfunktional wird, Beschwerden hervorruft oder einem Menschen schadet.

5. Zielgruppenorientierung: ähnliche Voraussetzungen – angepasstes Übungsgut

Personenzentrierter Yoga bedeutet nicht, dass im Gruppenunterricht für jeden Menschen ein vollständig eigenes Programm entwickelt werden muss.

Menschen lassen sich vielmehr zu Zielgruppen mit ähnlichen Voraussetzungen, Bedürfnissen und Übungszielen zusammenfassen.

Ein Einsteigerkurs stellt beispielsweise andere Anforderungen als ein Kurs für erfahrene Teilnehmer:innen. Kinder haben andere Voraussetzungen als Schwangere oder ältere Menschen. Auch Menschen, die vor allem Entspannung und Stressregulation suchen, benötigen andere Schwerpunkte.

Tripada® entwickelt deshalb zielgruppenspezifische Kurskonzepte mit einem jeweils angepassten Übungsgut. Auswahl, Schwierigkeitsgrad, Aufbau und Vermittlung der Übungen orientieren sich an den typischen Voraussetzungen der jeweiligen Zielgruppe.

Nicht jedes Übungsgut ist für jede Zielgruppe gleichermaßen geeignet.

Damit findet bereits auf der Ebene des Kurskonzeptes eine erste Anpassung statt. Innerhalb einer Zielgruppe bleiben die einzelnen Menschen selbstverständlich verschieden. Deshalb kommt anschließend eine zweite Ebene hinzu: die individuelle Anpassung der konkreten Übung.

6. Standardisierte Kurskonzepte – individuell anpassbarer Unterricht

Tripada® arbeitet mit standardisierten Kurskonzepten, Curricula und einem definierten, einheitlichen Übungsgut. Dadurch entsteht eine gemeinsame fachliche und methodische Grundlage für den Unterricht.

Standardisiert werden beispielsweise Kursziele, Inhalte, Stundenaufbau, methodische Progression und das für die jeweilige Zielgruppe vorgesehene Übungsgut. Das schafft Orientierung für die Lehrkräfte und macht Qualität nachvollziehbar und überprüfbar.

Standardisierung bedeutet jedoch ausdrücklich nicht, dass alle Teilnehmer:innen eine Übung in exakt derselben äußeren Form ausführen müssen.

Wir standardisieren Kurskonzepte und Übungsgut – nicht den Menschen.

Die konkrete Ausführung einer Übung kann innerhalb klarer methodischer Leitplanken an die individuellen Voraussetzungen der Teilnehmer:innen angepasst werden.

Dafür gelten im Tripada® Yoga insbesondere drei Grundprinzipien:

  • sthira sukham āsanam: Die Haltung soll stabil und zugleich angenehm sein.
  • Rückensicherheit: Übungen und Varianten werden unter dem Gesichtspunkt einer funktionellen und angemessenen Belastung ausgewählt und angepasst.
  • Personenzentrierung: Im Mittelpunkt steht der konkrete Mensch mit seinen Voraussetzungen, Möglichkeiten und Erfahrungen – nicht die möglichst exakte Nachbildung einer äußeren Idealform.

So kann eine Gruppe gemeinsam nach einem einheitlichen Curriculum und mit einem gemeinsamen Übungsgut arbeiten, während einzelne Teilnehmer:innen unterschiedliche Varianten einer Übung praktizieren.

Die Anpassung erfolgt dabei nicht beliebig. Yogalehrer:innen lernen in der Ausbildung, Varianten fachlich zu beurteilen und methodisch begründet einzusetzen.

7. Zielgruppe, Standardisierung und Personenzentrierung gehören zusammen

Die Tripada® Methode verbindet damit drei Ebenen, die aufeinander aufbauen:

1. Die Zielgruppe
Menschen mit hinreichend ähnlichen Voraussetzungen, Bedürfnissen und Übungszielen werden in einem geeigneten Kursformat zusammengefasst.

2. Das standardisierte Kurskonzept
Für diese Zielgruppe gibt es ein definiertes Curriculum, einen methodischen Aufbau und ein angepasstes gemeinsames Übungsgut.

3. Der einzelne Mensch
Innerhalb dieses Rahmens wird die konkrete Übung nach den Prinzipien von sthira sukham, Rückensicherheit und Personenzentrierung individuell angepasst.

Damit verbinden wir die Vorteile eines strukturierten und qualitätsgesicherten Kurskonzeptes mit der notwendigen Flexibilität im Umgang mit individuellen Menschen.

8. Verstehen statt einfach nachmachen

In der Tripada® Yogalehrerausbildung möchten wir keine Autoritätsgläubigkeit vermitteln.

Eine Methode ist nicht allein deshalb sinnvoll, weil sie alt ist, von einem bekannten Lehrer stammt oder innerhalb einer bestimmten Yogatradition praktiziert wird.

Wir versuchen Yogapraktiken zu analysieren, zu verstehen und hinsichtlich ihrer Zielsetzung zu beurteilen.

Warum wird eine Übung auf diese Weise durchgeführt? Was verändert sich bei einer anderen Ausführung? Welche Wirkung wird angestrebt? Für wen ist sie geeignet?

Diese Fragen sind für uns wichtiger als die bloße Reproduktion einer vorgegebenen Form.

9. Offen gegenüber unterschiedlichen Yogatraditionen

Tripada® Yoga versteht sich nicht als abgeschottete Yogarichtung, die ausschließlich Techniken einer bestimmten Schule zulässt.

Wir nutzen Methoden unterschiedlicher Traditionen, wenn sie angemessen, nützlich und für das jeweilige Unterrichtsziel sinnvoll sind.

Entscheidend ist nicht allein, aus welcher Schule eine Technik stammt, sondern ob sie sich fachlich begründet in einen gesundheitsorientierten Unterricht integrieren lässt.

10. Ein säkularer Yogaansatz

Tripada® Yoga wird säkular vermittelt. Die Geschichte und die philosophischen Grundlagen des Yoga gehören selbstverständlich zur Ausbildung. Sie werden jedoch nicht als religiöse Glaubenslehre vermittelt.

Dadurch ist Yoga für Menschen mit unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Hintergründen zugänglich und kann zugleich sinnvoll in Gesundheitsförderung, Prävention und Bildung eingesetzt werden.

11. Yogalehrer:innen sollen selbstständig entscheiden können

Das Ziel einer Yogalehrerausbildung kann aus unserer Sicht nicht darin bestehen, vorgefertigte Stunden lediglich möglichst exakt zu reproduzieren.

Curricula, Kurskonzepte, ein gemeinsames Übungsgut und methodische Standards geben Orientierung. Eine qualifizierte Yogalehrkraft muss darüber hinaus verstehen, wann eine Anpassung notwendig oder sinnvoll ist und warum.

Deshalb verbindet die Tripada® Yogalehrerausbildung Yogapraxis und Yogaphilosophie mit Gesundheitswissenschaften, Psychologie, Pädagogik, Didaktik und praktischer Unterrichtserfahrung.

Was kennzeichnet die Tripada® Methode?

Gesundheitsorientiert
Übungen und Methoden werden im Hinblick auf ihre Ziele und die Voraussetzungen der Menschen betrachtet.

Zielgruppenorientiert
Menschen mit ähnlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen werden in geeigneten Kursformaten zusammengefasst und arbeiten mit einem darauf abgestimmten Übungsgut.

Standardisiert und qualitätsorientiert
Tripada® arbeitet mit definierten Kurskonzepten, Curricula, methodischen Prinzipien und einem einheitlichen Übungsgut.

Personenzentriert und anpassungsfähig
Innerhalb dieses Rahmens können Übungen nach sthira sukham, Rückensicherheit und den individuellen Voraussetzungen des Menschen angepasst werden.

Methodisch und didaktisch strukturiert
Unterricht wird systematisch aufgebaut und folgt nachvollziehbaren Lernschritten – unter anderem dem Prinzip „vom Einfachen zum Schweren“.

Säkular
Yoga wird in seinem historischen und philosophischen Zusammenhang vermittelt, ohne eine religiöse Bindung vorauszusetzen.

Offen und kritisch
Traditionen werden respektiert. Methoden dürfen und sollen zugleich analysiert, hinterfragt und sinnvoll weiterentwickelt werden.

Fazit: Eine Methode statt einer Sammlung von Übungen

Das Besondere an der Tripada® Yogalehrerausbildung liegt deshalb nicht in einer einzelnen Übung und auch nicht in der Erfindung eines weiteren Yogastils.

Entscheidend ist die Methodik hinter dem Unterricht.

Wir verbinden zielgruppengerechte und standardisierte Kurskonzepte mit einem definierten Übungsgut und klaren Qualitätsstandards. Gleichzeitig lernen Yogalehrer:innen, dieses Übungsgut innerhalb methodischer Leitplanken an den einzelnen Menschen anzupassen.

So entsteht weder beliebiger Unterricht noch ein starres System: Es entsteht ein gemeinsamer methodischer Rahmen, innerhalb dessen guter, verantwortlicher und personenzentrierter Yogaunterricht möglich wird.

Tripada® Yogalehrerausbildung kennenlernen

Die Tripada® Yogalehrerausbildung vermittelt nicht nur Yogapraxis, sondern die fachlichen und methodischen Grundlagen, um Yoga für unterschiedliche Menschen und Zielgruppen professionell zu unterrichten.

Ausbildungswege ansehen →

Kann man als Yogalehrer Geld verdienen?

Kann man als Yogalehrer Geld verdienen?

Kann man als Yogalehrer Geld verdienen?

Ja – Yoga kann nebenberuflich oder hauptberuflich zu einer professionellen Tätigkeit werden. Eine Yogalehrerausbildung allein garantiert allerdings noch kein bestimmtes Einkommen. Entscheidend sind neben der fachlichen Qualifikation auch Unterrichtskompetenz, Positionierung, Zielgruppe, Auslastung und ein wirtschaftlich tragfähiges Angebot.

Wer Yogalehrer:in werden möchte, sollte deshalb nicht nur überlegen, welche Ausbildung fachlich interessant ist. Ebenso wichtig ist die Frage: Was möchte ich nach der Ausbildung damit machen?

Nebenberuflich oder hauptberuflich Yoga unterrichten?

Viele Yogalehrer:innen beginnen nebenberuflich. Einige regelmäßige Kurse pro Woche lassen sich häufig gut mit einer bestehenden beruflichen Tätigkeit verbinden. Gleichzeitig entsteht so die Möglichkeit, Unterrichtserfahrung zu sammeln und Schritt für Schritt einen eigenen Teilnehmerkreis aufzubauen.

Wer später umfangreicher unterrichten möchte, kann sein Angebot erweitern – beispielsweise durch zusätzliche Kursformate, unterschiedliche Zielgruppen, Präventionskurse oder Kooperationen mit Einrichtungen und Unternehmen.

Auch eine hauptberufliche Tätigkeit mit eigenen Räumen oder einem eigenen Studio ist möglich. Sie stellt jedoch andere Anforderungen an Organisation, Kalkulation, Marketing und Auslastung als einige nebenberufliche Kurse.

Wovon hängt das Einkommen als Yogalehrer ab?

Die wirtschaftlichen Möglichkeiten unterscheiden sich erheblich. Eine pauschale Aussage darüber, was Yogalehrer:innen verdienen, wäre deshalb wenig sinnvoll.

Wichtige Faktoren sind unter anderem:

  • die Anzahl der regelmäßig unterrichteten Kurse,
  • die Teilnehmerzahl und Auslastung,
  • die Preisgestaltung,
  • eigene Kurse oder Honorartätigkeit für andere Anbieter,
  • die angesprochenen Zielgruppen,
  • zusätzliche Qualifikationen und Kursangebote,
  • Raum- und Betriebskosten sowie
  • die Fähigkeit, langfristig Teilnehmer:innen zu gewinnen und zu binden.

Deshalb gehört zu einer professionellen Tätigkeit als Yogalehrer:in neben der Freude am Yoga auch ein realistischer Blick auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Guter Unterricht ist die wichtigste Grundlage

Langfristig entsteht ein erfolgreiches Kursangebot vor allem dann, wenn Menschen gerne wiederkommen.

Eine fundierte Ausbildung sollte deshalb nicht nur eine große Zahl von Asanas vermitteln. Yogalehrer:innen müssen lernen, Gruppen zu führen, Übungen verständlich anzuleiten, unterschiedliche Voraussetzungen wahrzunehmen und Unterricht sinnvoll aufzubauen.

Fachliche Qualität, Verlässlichkeit und ein guter Umgang mit den Teilnehmer:innen sind wesentliche Voraussetzungen für eine nachhaltige berufliche Tätigkeit.

Eine klare Zielgruppe erleichtert den Einstieg

Nicht jeder Yogakurs muss für jeden Menschen geeignet sein. Eine klare Vorstellung davon, wen man unterrichten möchte, kann die Entwicklung eines eigenen Angebots erheblich erleichtern.

Das können beispielsweise Einsteiger:innen, erfahrene Teilnehmer:innen, Schwangere, Kinder oder ältere Menschen sein. Auch Entspannung und Stressregulation können einen besonderen Schwerpunkt bilden.

Auf der gemeinsamen Grundlage der Tripada® Methode können Yogalehrer:innen ihre Qualifikation deshalb durch unterschiedliche Kursleiterschulungen und Kurskonzepte erweitern.

Präventionskurse als berufliche Möglichkeit

Für entsprechend qualifizierte Yogalehrer:innen können Präventionskurse nach § 20 SGB V ein interessantes Tätigkeitsfeld darstellen.

Wer die persönlichen Qualifikationsvoraussetzungen erfüllt und ein entsprechend zertifiziertes Kurskonzept verwendet, kann nach erfolgreicher Zertifizierung Kurse anbieten, für die gesetzlich Versicherte Zuschüsse ihrer Krankenkasse erhalten können.

Tripada® verfügt über zentral zertifizierte Yoga-Kurskonzepte für unterschiedliche Zielgruppen. Für entsprechend qualifizierte Tripada® Yogalehrer:innen und Partner begleiten wir außerdem den Weg durch das ZPP-Verfahren und übernehmen die organisatorische Abwicklung – beispielsweise die Einrichtung des Accounts und das Einreichen der erforderlichen Nachweise. Die Prüfung und Zertifizierung selbst erfolgt durch die Zentrale Prüfstelle Prävention.

Was bringt ein bestehendes System?

Nach einer Yogalehrerausbildung kann jede Lehrkraft ihren eigenen beruflichen Weg entwickeln. Wer vollständig unabhängig arbeiten möchte, kann eigene Angebote und Konzepte aufbauen.

Andere möchten auf vorhandene Strukturen zurückgreifen. Eine Zusammenarbeit mit Tripada® kann – abhängig von Qualifikation und gewähltem Modell – den Zugang zu erprobten Curricula, Kurskonzepten, Unterrichtsmaterialien, Fortbildungen und einem bestehenden Netzwerk ermöglichen.

Dadurch muss nicht jeder Bestandteil einer professionellen Tätigkeit von Grund auf neu entwickelt werden.

Kann Yoga also wirklich zum Beruf werden?

Ja – aber eine gute Ausbildung ist erst der Anfang.

Eine tragfähige Tätigkeit entsteht aus dem Zusammenspiel von fachlicher Kompetenz, gutem Unterricht, einer sinnvollen Positionierung und wirtschaftlichem Denken. Für manche bedeutet das einige regelmäßige Kurse neben dem Hauptberuf. Andere entwickeln daraus Schritt für Schritt eine umfangreichere selbstständige Tätigkeit.

Eine gute Yogalehrerausbildung sollte deshalb nicht nur auf einen Abschluss vorbereiten, sondern auch die Frage berücksichtigen, wie aus der erworbenen Qualifikation später eine professionelle Tätigkeit entstehen kann.

Tripada® Yogalehrerausbildung

Die Tripada® Yogalehrerausbildung verbindet fundierte Yogapraxis mit Gesundheitswissenschaften, Pädagogik, Didaktik und praktischer Unterrichtserfahrung. Durch den modularen Aufbau kannst Du Deine Qualifikation entsprechend Deiner persönlichen und beruflichen Ziele Schritt für Schritt erweitern.

Ausbildungswege und Möglichkeiten ansehen →

Wie finde ich die richtige Yogalehrerausbildung?

Wie finde ich die richtige Yogalehrerausbildung?

Die richtige Yogalehrerausbildung finden?

Wer Yogalehrer:in werden möchte, steht zunächst vor einem ganz praktischen Problem:
Es gibt eine kaum überschaubare Zahl unterschiedlicher Yogalehrerausbildungen.

Sie unterscheiden sich in Yogastil, Dauer, Umfang, Ausbildungsinhalten, Unterrichtsform,
Kosten und beruflicher Ausrichtung. Eine Ausbildung, die für eine Person genau richtig ist,
muss deshalb für eine andere noch lange nicht passen.

Die entscheidende Frage lautet also nicht:

„Welche Yogalehrerausbildung ist die beste?“

Sondern:

„Welche Yogalehrerausbildung passt zu mir und zu dem, was ich später mit Yoga machen möchte?“

1. Was möchtest Du mit der Yogalehrerausbildung erreichen?

Diese Frage sollte ganz am Anfang stehen.

Vielleicht möchtest Du Dich intensiv mit Yoga beschäftigen und die Ausbildung zunächst
für Deine persönliche Entwicklung machen. Vielleicht möchtest Du einige Stunden pro Woche
unterrichten. Oder Du möchtest Yoga langfristig zu einem wichtigen Teil Deiner beruflichen
Tätigkeit machen.

Auch die Arbeit im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention kann ein Ziel sein.

Je klarer Dein Ziel ist, desto leichter kannst Du beurteilen, welcher Ausbildungsumfang
für Dich sinnvoll ist.

2. Welches Verständnis von Yoga wird vermittelt?

Yogalehrerausbildungen unterscheiden sich nicht nur darin, welche Übungen unterrichtet
werden. Dahinter stehen häufig sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was Yoga ist
und wie Yoga vermittelt werden sollte.

Deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen:

  • Welche Rolle spielt die Yogaphilosophie?
  • Wie wichtig sind Anatomie und gesundheitliche Grundlagen?
  • Werden Psychologie und Stressregulation behandelt?
  • Welche Bedeutung haben Pädagogik und Didaktik?
  • Wird ein bestimmter Yogastil gelehrt oder traditionsübergreifend gearbeitet?
  • Wie wird mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen umgegangen?

Das Ausbildungskonzept sollte zu Deinem eigenen Verständnis von Yoga passen –
oder Dir zumindest ermöglichen, dieses Verständnis fundiert zu entwickeln.

3. Lernst Du Yoga – oder lernst Du auch zu unterrichten?

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Eine gute eigene Yogapraxis ist eine wesentliche Grundlage für das Unterrichten.
Sie reicht aber nicht aus, um eine Gruppe professionell anzuleiten.

Yogalehrer:innen müssen lernen, Übungen verständlich zu erklären, Menschen zu beobachten,
Varianten anzubieten, Stunden aufzubauen und Gruppen sicher zu führen.

Deshalb solltest Du bei einer Ausbildung darauf achten, welchen Stellenwert
Pädagogik, Didaktik und praktische Unterrichtserfahrung haben.

Frage beispielsweise:

  • Wann beginne ich während der Ausbildung selbst anzuleiten?
  • Gibt es praktische Lehrübungen?
  • Erhalte ich Feedback?
  • Sind Praktika oder Hospitationen vorgesehen?
  • Lerne ich, eigene Yogastunden systematisch zu planen?

4. Wer unterrichtet Dich?

Nicht nur das Curriculum entscheidet über die Qualität einer Ausbildung.
Mindestens ebenso wichtig sind die Menschen, die sie vermitteln.

Schau Dir deshalb die Qualifikation und Erfahrung der Dozent:innen an.

Wie lange unterrichten sie selbst? Welche fachlichen Schwerpunkte haben sie?
Haben sie Erfahrung in der Ausbildung von Yogalehrer:innen? Und vor allem:
Kannst Du Dir vorstellen, über einen längeren Zeitraum von diesen Menschen zu lernen?

Wenn möglich, lerne die Schule oder einzelne Dozent:innen vor Deiner Entscheidung kennen.

5. Wie viel Zeit möchtest Du investieren?

Ausbildungsstunden allein sagen noch wenig über die Qualität einer Yogalehrerausbildung aus.
Trotzdem spielt der Umfang eine wichtige Rolle.

Neben den eigentlichen Seminaren solltest Du Zeit für eigene Yogapraxis, Literatur,
Selbststudium, Unterrichtsvorbereitung und praktische Erfahrungen einplanen.

Eine Ausbildung sollte deshalb nicht nur fachlich, sondern auch zeitlich zu Deinem Leben passen.

Interessant ist außerdem, ob die Ausbildung modular aufgebaut ist. Dann kannst Du möglicherweise
mit einer soliden Grundlage beginnen und Deine Qualifikation später erweitern.

6. Welche beruflichen Möglichkeiten eröffnet die Ausbildung?

Wenn Du später professionell unterrichten möchtest, solltest Du diese Frage bereits
vor Beginn der Ausbildung stellen.

Kannst Du anschließend selbstständig Kurse anbieten? Gibt es zusätzliche Qualifikationen
für bestimmte Zielgruppen? Kannst Du Deine Ausbildung später erweitern?

Wenn Du im Bereich der Prävention nach § 20 SGB V arbeiten möchtest, solltest Du außerdem
prüfen, wie die Ausbildung auf die Anforderungen der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP)
vorbereitet und welche weiteren Voraussetzungen dafür gegebenenfalls notwendig sind.

7. Welche Rolle spielen Kosten?

Natürlich ist der Preis ein wichtiges Entscheidungskriterium. Ein reiner Vergleich
der Ausbildungsgebühren kann jedoch irreführend sein.

Entscheidend ist, was im Preis tatsächlich enthalten ist.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Unterricht und Seminare,
  • Ausbildungsunterlagen,
  • Praktika und Betreuung,
  • Prüfungen,
  • Kursleiterschulungen,
  • zusätzliche Qualifikationen und
  • Unterstützung beim späteren Berufseinstieg.

Vergleiche deshalb nicht nur Preise, sondern den gesamten Ausbildungsweg.

8. Gibt es einen Weg nach der Ausbildung?

Eine Yogalehrerausbildung endet mit einem Zertifikat – die Entwicklung als Yogalehrer:in
aber nicht.

Interessant ist deshalb auch, welche Möglichkeiten danach bestehen.

Gibt es Fortbildungen? Kannst Du Dich auf bestimmte Zielgruppen spezialisieren?
Gibt es Unterstützung bei fachlichen Fragen? Besteht die Möglichkeit, Dich mit anderen
Lehrkräften auszutauschen?

Gerade wenn Du langfristig unterrichten möchtest, kann ein solches fachliches Umfeld
wertvoll sein.

Wie setzt Tripada® diese Kriterien um?

Die Tripada® Yogalehrerausbildung wurde für Menschen entwickelt, die Yoga fundiert
erlernen und professionell weitergeben möchten.

Sie verbindet Yogapraxis und Yogaphilosophie mit Gesundheitswissenschaften,
Psychologie, Pädagogik und moderner Didaktik.

Unterrichtspraxis beginnt dabei nicht erst am Ende der Ausbildung. Die Teilnehmer:innen
lernen frühzeitig, Übungen anzuleiten, Unterricht zu planen und unterschiedliche
Voraussetzungen innerhalb einer Gruppe zu berücksichtigen.

Die Ausbildung ist modular aufgebaut. Dadurch können unterschiedliche Ausbildungswege
gewählt und vorhandene Qualifikationen berücksichtigt werden.

Für entsprechend qualifizierte Yogalehrer:innen bestehen darüber hinaus Möglichkeiten,
mit zentral zertifizierten Tripada® Yoga Kurskonzepten im Präventionsbereich zu arbeiten.

Fazit: Die richtige Yogalehrerausbildung muss zu Deinem Ziel passen

Es gibt nicht die eine Yogalehrerausbildung, die für alle Menschen gleichermaßen
die beste ist.

Eine gute Entscheidung beginnt deshalb nicht mit der Frage nach dem bekanntesten Namen
oder der größten Zahl von Ausbildungsstunden.

Entscheidend ist, ob Inhalte, Unterrichtsmethode, Dozent:innen, Zeitaufwand,
Praxisanteil und berufliche Möglichkeiten
zu Deinen eigenen Zielen passen.

Schau Dir eine Ausbildung deshalb genau an, stelle Fragen und überlege vor allem,
welche Art von Yogalehrer:in Du später sein möchtest.

Welche Tripada® Ausbildung passt zu Dir?

Die Tripada® Yogalehrerausbildung bietet unterschiedliche Ausbildungswege und
Einstiegsmöglichkeiten. Auch bereits vorhandene Qualifikationen können bei der
Ausbildungsplanung berücksichtigt werden.

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